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Mit der Kraft von 6 Pflanzen

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Wertvolle Naturheilmittel aus Pflanzen

Kräuter, Beeren, Blüten und Samen stecken voller natürlicher Kräfte, die körperliche Beschwerden positiv beeinflussen und sich gegenseitig wunderbar ergänzen können. Das Wissen über Pflanzen ist seit Jahrhunderten bekannt und findet auch heute in unserer modernen Welt noch Platz. Wer um die Kraft von bestimmten Pflanzen in Tees und Salben weiß, kann öfter manches kleine Leiden gezielt mit natürlichen Mitteln behandeln, die die Kräfte des eigenen Körpers unterstützen, damit bald eine Besserung eintritt.

Manche Pflanzen hat fast jeder und jede schon einmal angewendet. Ein gutes Beispiel dafür ist die Pfefferminze, die als schmackhafter Tee bei Bauchschmerzen angeboten wird. Andere Pflanzen, die gerne angewendet werden bei körperlichen Schwierigkeiten, sind in Europa weniger bekannt, weil sie hier nicht heimisch sind. Doch egal, ob es sich um Kräuter aus dem heimischen Garten oder eine tropische Pflanze mit wertvollen Bestandteilen handelt: Ein paar pflanzliche Helfer gegen verschiedene Beschwerden zu kennen, ist immer gut. Deshalb wollen wir Ihnen heute sechs Pflanzen vorstellen, die viel für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden tun können.

Wassernabel: Grünes Kraut aus den Tropen

Centella asiatica, so der botanische Name des auch als Gotu Kola oder Tigergras bekannten Wassernabels, ist in den Tropen und Subtropen beheimatet. Die Pflanze besteht aus fast runden, sattgrünen Blättern an feinen Stielen und bildet gerne größere Blattteppiche. Sie ist unter anderem in China, Sri Lanka, Indonesien und Malaysia zu finden. In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda gehört Wassernabel schon lange zu den beliebten pflanzlichen Helfern.

Wassernabel

Dass das hübsche Gewächs auch in Europa immer bekannter wird, könnte an den vielen positiven Eigenschaften liegen, die dem Wassernabel zugesprochen werden. So soll er die Wundheilung fördern, Haut und Schleimhäute beruhigen, Akne und Cellulitis vermindern, bei Müdigkeit unterstützen, die Durchblutung anregen und bei Schlafproblemen helfen.

In den Ländern, in denen er wächst, ist Wassernabel auch ein beliebtes Küchenkraut. Es wird ganz ähnlich angewendet wie in Deutschland die Petersilie, mit der der Wassernabel auch viele Nährstoffe gemein hat. Wassernabel schmeckt angenehm bitter und in Asien wird sein Saft ebenso gern wie ein aus der Pflanze gebrühter Tee zur Erfrischung getrunken.

In Österreich werden Sie Wassernabel aber eher selten als Getränk angeboten bekommen. Wassernabel ist aber auch Bestandteil von Salben zur Muskelentspannung, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen.

Pfefferminze: Der Star unter den heimischen Kräutern

Pfefferminze

In fast jeder Küche findet sich Pfefferminztee, und viele haben im Sommer die Pflanze auch auf dem Balkon oder im Garten stehen. Das tiefgrüne, buschig wachsende Kraut ist pflegeleicht und kann zwischen Juli und September kleine weiß-lilafarbene Blüten tragen. Für Getränke und Speisen werden vor allem die länglichen Blätter verwendet, die direkt nach der Ernte oder getrocknet verwendet werden können.

Es gibt verschiedene Minzesorten. Die in Österreich vor allem bekannte Pfefferminze ist als Kreuzung aus der Wasserminze und krauser Minze entstanden. Mit ihrem typisch frischen Geschmack ist sie in Österreich vor allem in Getränken beliebt. In anderen Ländern wie Großbritannien oder Indien ist es viel üblicher, die frischen Blätter der winterfesten Pflanze auch in Saucen und Salaten zu herzhaften Gerichten zu reichen.

Für den typisch frischen Geschmack der Pfefferminze ist der Bestandteil Menthol verantwortlich, der auch einen leicht kühlenden Effekt hat. Es ist aber nicht der einzige Bestandteil in der Pfefferminze, der das Kraut interessant macht. Weitere ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe bewirken, dass die Pflanze bei vielen Beschwerden nützlich sein soll. Pfefferminze kann als Naturheilmittel bei Übelkeit helfen; antiviral wirken; Durchfall, Kopfschmerzen und Erkältungen lindern und wiederum dank des kühlenden Menthols auch als Teil einer Salbe bei Muskelverspannungen helfen.

Aloe Vera: Hautpflegender Wasserspeicher

Die Aloe Vera ist eine Sukkulente, die eigentlich in trockenen sehr heißen Gegenden zuhause ist. In Österreich ist sie als Zimmerpflanze, die im Sommer auch auf Balkon oder Terrasse darf, beliebt. Die spitzen, festen Blätter wachsen rosettenförmig und bestehen aus Blattrinde, Blattmark und dem Blattsaft. Die Aloe Vera ist ein fantastischer Wasserspeicher – wer schon einmal ein Blatt aufgeschnitten hat, weiß, dass es innen fast durchsichtig und sehr feucht ist.

Aloe Vera

In der Kosmetikindustrie ist besonders das Gel beliebt, das aus dem Mark der wasserreichen Pflanze gewonnen wird. Es soll die Haut pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen, Sonnenbrand lindern und die Wundheilung unterstützen. Auch andere Hautbeschwerden wie leichte Verbrennungen oder Insektenstiche können von den Bestandteilen der Aloe Vera profitieren. Ihre antibakterielle, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung ist zwar noch nicht abschließend erforscht, die vielen positive Erfahrungen, die Menschen mit der Aloe Vera gesammelt haben, haben aber dazu geführt, dass sie auch in Salben und anderen Produkten erhältlich ist.

Das Mark der Aloe Vera wird auch für die Zubereitung von Getränken verwendet und die getrockneten Blätter werden in Kapselform zur Unterstützung des Immunsystems eingenommen. Die kühlenden und pflegenden Eigenschaften der Aloe Vera werden in vielen Gels genutzt.

Arnika: Die kleine helfende Blume aus den Alpen

Arnika

Der lateinische Name der gelb blühenden Arnica montana verrät bereits, dass die Pflanze am liebsten auf Bergwiesen wächst. Sie ist in ganz Europa zuhause. Ihre Blüte aus kleinen lanzettförmigen Blättern erfreut nicht nur mit einer leuchtenden Farbe, sondern auch durch einen angenehmen Duft. Andere Namen, unter denen die bis zu 60 Zentimeter hochwachsende Pflanze bekannt ist, sind Bergdotterblume oder auch Engelkraut.

Gerade die letzte Bezeichnung deutet schon darauf hin, dass seit langer Zeit bekannt ist, welche Kraft in der kleinen Blüte steckt. Sie soll antibakteriell und entzündungshemmend wirken, das Gewebe entspannen und revitalisieren. Besonders bei der Regenerierung von Muskeln kann sie eingesetzt werden.

Besonders oft findet sich Arnika in Salben und Badezusätzen, die beispielsweise bei der Regeneration nach dem Sport helfen können. Auch in Massageölen kommen die Bestandteile aus der Pflanze zum Einsatz und helfen dann zusammen mit Wärme und sanfter Bewegung gegen Verspannungen. Selbst sammeln sollte man die Blume bei einem Spaziergang nicht. Sie steht unter Naturschutz.

Rosskastanie: Kräftigende Samen aus dem Park

Rosskastanie

Dass ihre dunkelbraunen, glänzenden Samen viele gute pflanzliche Bestandteile haben, ist nicht das erste, was Menschen zu der Kastanie einfällt. Dabei ist der Baum in vielen Parks zu finden, spendet mit seinen großen gefingerten Blättern Schatten und erfreut mit seinen weißen oder roten Blütenständen. Wenn aber im Herbst die stacheligen Früchte zu Boden fallen, dienen vor allem die in ihnen versteckten Samen meist zum Basteln oder Dekorieren. Wenige denken darüber nach, welche guten Bestandteile in ihnen stecken.

Dabei muss die Rosskastanie sich keinesfalls hinter Kräutern und anderen Heilpflanzen verstecken. Die Samen des Aesculus hippocastanum bieten mehr als 30 Einzelsubstanzen, die unter anderem die Gefäßwände stärken und Entzündungen eindämmen können. Wer mit Venenschwäche und Krampfadern zu tun hat, hat vielleicht schon mal zu einer Salbe mit Auszügen aus der Rosskastanie gegriffen. Allerdings sind das bei weitem nicht die einzigen Beschwerden, bei denen die Samen helfen können. Kastanien sollen auch antibakterielle, schmerzlindernde und ausschwemmende Eigenschaften haben.

Die Rosskastanie und Bestandteile aus ihr werden als Tee oder Tabletten angeboten, aber am häufigsten findet man sie als Bestandteil in Salben für die Haut. Wer sich abgesehen von ihren möglichen gesundheitsfördernden Eigenschaften für die Samen der Kastanie interessiert, bekommt in Bio- und Naturkostläden Kastanienmehl, aus dem sich wunderbar Brot und Kuchen backen lassen.

Wintergrün: Die kleine, vielseitige Pflanze aus den USA

Wintergrün

Auf den ersten Blick wirkt Wintergrün sehr unscheinbar. Die kleine Pflanze mit den immergrünen Blättern wächst gerne unter Sträuchern und hat winzige weiße Blüten. Wintergrün blüht im Sommer und trägt danach kleine, beerenförmige Früchte, die sich rot färben, wenn sie reifen. Diese essbaren Früchte überstehen auch den Winter im Norden der USA und Kanada, wo die Pflanze heimisch ist, und haben im Frühling ein noch feineres Aroma als im Herbst.

Der Geschmack der Wintergrün-Frucht ist angenehm frisch und erinnert an den der Pfefferminze. Die Frucht ist eine gute Grundlage für Kuchen, Marmeladen und andere Süßspeisen. Auch die Ureinwohner Nordamerikas nutzten die Früchte bereits als Nahrungsmittel und die gesamte Pflanze als Heilmittel der Natur. Wintergrün soll unter anderem bei Erkältungen, Kopf- und Bauchschmerzen, Hautbeschwerden helfen.

Trocknet man die Blätter des Wintergrüns, entsteht dabei aus den in ihnen enthaltenen ätherischen Ölen Methylsalicylat – ein Stoff, der die Durchblutung fördern kann und deshalb interessant für Badezusätze und Salben ist, die Verspannungen der Muskeln lösen sollen. Darüber hinaus gibt es Wintergrün auch als Tee. Zudem kann man kleine Mengen des ätherischen Öls aus den Blättern kaufen.

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